Was ist nur mit der SPD los?

Veröffentlicht auf von Dirk Würtz

Die Welt online hat heute eine forsa Umfrage veröffentlicht, in der der Niedergang der SPD nur allzu deutlich wird. Laut dieser Umfrage rangiert die SPD nur noch bei 22 Prozent und die FDP bei 18 Prozent. Noch vier Prozent trennt die Volkspartei von den Liberalen. Wer hätte das vor Jahren noch gedacht. Selbst die Linkspartei kommt bei dieser Umfrage auf 12 Prozent. Die Parteienlandschaft verschiebt sich, und der Wähler quittiert den SPD Kurs der letzten Jahre mit Ablehnung. Kaum vorstellbar, dass die älteste Partei des Landes langsam aber sicher in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden droht. Verwunderlich ist es kaum. Es fehlt in dieser Partei an vielen Dingen. Ein klares Programm, charismatische Köpfe, und, seit Hessen, Glaubwürdigkeit.

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SPD JOJJO 02/20/2009 20:31

Erstens kommt die SPD laut Politbarometer auf 28 Prozent und nicht auf 22. Und dann sehe ich das ganz anders.

Die SPD hat z.B. in Hessen große Fehler gemacht. Aber das Programm stimmt ! Auch stimmen die Poltiker an der Spitze.

Hat die SPD nicht den herrvorragenden Finanzminister Per Steinbrück und den Außenminister und Kanzlerkandidaten Frank Walter Steinmeier...

Die SPD macht die Politik für den kleinen Mann, will einen Mindestlohn der 4 Millionen Menschen eine bessere Zukunft geben würde. Hat dem Konjunkturpaket mit dem "Steinmeier Plan" eine besser, eine sozialdemokratische Linie gegeben.

Die Fehler der SPD wurden so sehr aufgepuscht, dass die Leute jetzt nach so einem Politbarometer entscheiden und nicht nach der Politik.

Die FDP will Steuersenkungen, was die Besserverdiener vor allem untestützen würde. Ist aber gegen zu große Neuverschuldung. Wo soll denn gespart werden? In Bildung und Umwelt wo sowieso zu wenig investiert wird?

lg
JOJJO jojjospolitikblog.over-blog.de

Dirk Würtz 02/21/2009 11:15


Erstens sprch ich von der forsa und der für rtl gemachten Umfrage. Und die ist beängstigend. Und dann sehe ich das auch völlig anders. Der Steinmeier ist blass und profillos und das sehe nicht
nur ich so, sondern leider auch ganz viele andere. Insbesondere die Wähler. Der Steinbrück ist ganz ok, hilft aber auch nicht wirklich weiter. Das Programm ist für die Öffentlichkeit/Wähler nicht
zu greifen und genau genommen real nicht existent. Und die Fehler sind nicht alleine der Ypsilanti in die Schuhe zu schieben. Überhaupt finde ich es sehr befremdlich die Hessen SPD quasi zu
Außerterrestrischen zu erklären, die mit der Bundespartei so gar nichts zu tun haben. So einfach ist es dann doch nicht.


Mike K. 02/18/2009 18:10

Hallo Herr Würtz,

schade, dass Sie sich in letzter Zeit nur wenig auf das Thema konzentrieren, aufgrund dessen ich Ihren Blog bislang wirklich gerne gelesen habe: WEIN?!
Ich würde mich freuen, wenn Sie wieder mehr dazu schreiben würden...

VG
Mike K.

Dirk Würtz 02/19/2009 15:13


Na ja, so wenige Weinthemen sind es ja nun auch nicht. Muss hlt auch eines vorhanden sein. So wie jetzt gerade!


hans 02/18/2009 16:53

mit der achse
schmidt - clement - schröder könnte die spd
dann der fdp wieder ein wenig näher rücken ...
(oh graus!)
denn für mich ist jeder in diesem triumvirat ein genosse der bosse .....
leider haben sie sich durchgesetzt und bekommen jetzt die quittung ...
(ist halt meine perspektive auf die dinge und menschen)
ich hätt halt gern den willy wieder ....
da kommen auch die frauen besser bei weg!
prost

Mario Scheuermann 02/18/2009 12:39

Was mit dieser partei los ist, lässt sich leicht an Namen festmachen: Heide Simons, Andrea Ypsilanti, Sabine Bätzing, Gesine Schwan - die SPD hat wenig Glück mir ihren mehr oder minder prominenten Frauen. Und dann das Abenteuer mit dem Gute-Laune-Bär Kurt Beck., das Hin-undHer um Münte, der brave Herr Steinmeier, der unsägliche Hubertus Heil. Wie soll man mit einem solchen Personal die Wahl gewinnen?

Dirk Würtz 02/18/2009 12:56


Der Schmidt muss wieder her. Hilft alles nix!