Vinum soll verkauft werden

Veröffentlicht auf von Dirk Würtz

Die Gerüchteküche rumort. Das Weinmagazin "Vinum" soll verkauft werden. Mario Scheuermann meldet dies heute auf seinem drinktank, ebenso der Kollege Supp. Über die Hintergründe wird, wie bei den beiden nachzulesen, viel spekuliert. Sollten sich diese Gerüchte tatsächlich alle bewahrheiten, wäre das wieder einmal Wasser auf die Mühlen derjenigen, die den Untergang der Printmedien schon lange prophezeien. Rückläufiges Anzeigengeschäft, schwindende Leserzahlen, daran haben alle Printmedien schwer zu knabbern. Das ist eigentlich auch kein Wunder. Wie ich schon mehrfach hier in meinem blog schrieb, haben diese Magazine alle eines gemeinsam: fehlende Aktualität und stellenweise wenig interessante Inhalte. Die tausendste Reportage über irgendein bordelaiser Spitzenweingut lockt keinen Hund mehr hinter dem Ofen vor. Ein Magazin für "spezial Interessen" muss halt eben auch "spezial" sein. Da führt nuneinmal kein Weg mehr am Internet vorbei. Der Weininteressierte will Dinge die er versteht, die er sich leisten kann und die der Zeit angepasst präsentiert werden. Das Beste Beispiel ist  der videoblog von Garry Vaynerchuck oder der von Marlene Duffy. So machen Weinverkostungen Spaß.

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