Blogosphäre

Veröffentlicht auf von Dirk Würtz

Von einigen belächelt, von manchen noch gar nicht wirklich wahrgenommen: Die deutsche Blogosphäre! Wie bei vielen neuen Dingen überwiegt auch hier erst einmal der Zweifel und das Misstrauen. Braucht man das, bringt das was uswuswuswusw.
Ich kann nur eines sagen: Ja, das braucht man! Und es macht Spaß. Ich habe auch ewige Zeit (und zahlreiche mehr oder minder penetrante Aufforderungen) gebraucht, um mich mit dem Thema zu beschäftigen und anzufreunden. heute möchte ich es nicht mehr missen und weiss gar nicht mehr wie das bloglose Leben war. Gerade in unserem Metier, alles was mit Genuß zu tun hat, ist ein blog mehr als ideal. Schnell, informativ und übersichtlich. Seit ich selbst blogge, hat sich auch mein Leseverhalten im Netz deutlich verändert. Blogs wie die von Niko, der drinktank oder "der vom Ultes" gehören mehrfach täglich zu meiner Pflichtlektüre. Ich könnte da noch viel mehr aufzählen, aber da reicht der Platz nicht. Wer braucht da noch Print??? Was da drin steht, habe ich meistens schon vorher im Netz gelesen. Für einen Infojunkie wie mich ist das nachgerade genial.
Noch überwiegen die Zweifler. Wen ich von meinem blog, oder auch von anderen blogs, in meinem Bekanntenkreis erzähle kommt oftmals die Reaktion:"Liest das jemand?" Dazu kann ich immer nur sagen, schaut Euch die Zahlen an. Es tut sich gewaltig was. Hier mal eine Auswertung des vergangenen Monats. Die zehn Top-Weinblogs haben weit mehr als 100.000 Page Impressions. Für sowas unwichtiges wie "Wein" ist das doch nicht wirklich schlecht. Was mich besonders freut: Mein kleiner und launischer blog hat sich hier unter den Top-Ten etabliert. Und das, wo alleine sieben der Top-blogs von Journalisten  - also Schreibprofis - gemacht sind. Dafür vielen Dank Ihr Leut!!! Lest weiter, kommentiert, schimpft, streitet und äußert Euch. Mir macht das viel Spaß. Und ich hoffe Euch auch...

Veröffentlicht in kein Wein

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Biene 11/02/2008 20:49

Wer da noch Print braucht? Ich......................und meine Zeitungsfrau! Es gibt Örtlichkeiten, da kommt die gute alte Zeitung einfach besser.

Aber ich bin ja quasi "bi-medial": Elektronisch auf die Husche, wenn ich 'was suche oder 'mal kurz eine Abwechslung brauche, konservativ auf Papier, wenn ich abtauchen will, auf Lesestimmung aus bin................oder eben die Örtlichkeit Elektronisch nicht hergibt.

Mein Fazit: Es werden auch in Zukunft beide Medien ihre Berechtigung haben, aber es muss jede wissen, wo ihr Vorzüge liegen, wo sie rechts überholt wurde bzw. nicht mithalten kann, und sich entsprechend weiterentwickeln. Das gilt vor allem fürs Gedruckte, sonst ist die Zeitung tatsächlich bald tot.

hans 11/02/2008 20:42

ok weinchef, wird gemacht !!!
(du hast zwar den einzigen blog, in den ich regelmässig schaue, aber
es ist immer interessant ! irgendwie würtzig!)