Terroir-Patenamt und der VDP
Gerade lese ich die Stellungnahme des VDP Präsidenten Christmann zum aktuellen Namensstreit link
Grundsätzlich finde ich das absolut richtig: Den Weinlagen muss ihre Bedeutung wiedergegeben werden. Da hat er recht.
Nur hier:"
Die Verwendung von Bodenbegriffen für Weine mittlerer Qualität wie „Schiefer", „Porphyr" oder „Sandsstein“ können eine sinnvolle Lösung für den Winzer und für die Kunden sein, da sie logisch, verständlich und zudem noch schmeckbar sind."
bin ich doch anderer Meinung. Das ist doch eher was für Spezialisten, Weinfreaks und echte Könner. Unter "Schiefer und Sandstein" kann sich sicherlich jeder etwas vorstellen. Aber bei "Porphyr", "Quarzit" und ähnlichen wird es ohne Geologiestudium doch schon deutlich schwieriger. Beim "schmeckbar sein" hört es dann allerdings ganz auf. Wie schmeckt den Porphyr????? Gibt es da ein klassifizierbares Geschmacksbild? Ich habe noch nicht daran geleckt. Will ich glaube ich auch nicht wirklich...
Der Kollege Fiedler trifft es meiner Meinung nach hier http://www.bernhard-fiedler.at/weblog/ auf den Punkt.
Im Übrigen gibt es doch für alles die passende Hefe;-)