Pestizide in Frankreichs Weine
Das meldet heute Spiegel Online. In Frankreich hätten Anlaysen enorm hohe Pestizidrückstände in verschiedenen Weinen nachgewiesen. Darunter sollen auch einige berühmte bordelaiser Gewächse gewesen sein. Jetzt könnte ich jmich über diesen Artikel ja freuen und sagen: Ich habe es immer gewußt, öko ist die einzige Alternative. Davon bin ich natürlich überzeugt. Einiges an diesem Artikel kommt mir allerdings sehr merkwürdig vor. Zum einen erscheint er just in diesem Moment, wo Pestizidlobby und Ökolobby streiten. Zum anderen finden sich doch einige inhaltliche Ungereimtheiten, wie diese hier: "Vor Ort stellen sich Zweifel ein. Wie die konventionelle Herstellung aussieht, kann man derzeit rund um Bordeaux bestaunen: Hochbeinige Zugmaschinen mit wuchtigen Plastiktanks schieben sich durch die Reben und versprühen weiße Wolken streng riechender Chemikalien. Ganz gesund können die Substanzen nicht sein – in den geschlossenen Traktorkabinen sitzen Fahrer in Schutzanzügen. Der Boden ähnelt einer Mondlandschaft und selbst da, wo die Grasnarbe zwischen den Reben erhalten bleibt, wächst am Fuß der Weinstöcke kein Halm mehr. Junge Setzlinge müssen mit Plastik-Hüllen vor den aggressiven Substanzen - Herbiziden, Fungiziden, Pestiziden - geschützt werden, die bis zur Weinlese immer wieder über den Feldern niedergehen."
Ich kann mir nicht vorstellen, was DERZEIT rund um Bordeaux gespritzt werden soll und die Plastik-Hüllen sind wohl eher ein Schutz vor Tieren, als ein Schutz vor giftigen Substanzen. Ich bin ein großer Verfechter und Befürworter des ökologischen Weinbaus, aber solche Artikel helfen kaum.