Opel vor der Verstaatlichung?
Vor einigen Monaten war das schon einmal ein Thema. Einer der Wirtschaftsweisen hat eine Verstaatlichung von OPEL gefordert. Damals war der Aufschrei groß, nach dem Motto: "Um Gottes Willen, bloß nicht". Nachdem mit der Hypo Real Estate nunmehr das erste "Verstaatlichungseis" gebrochen ist, geht es jetzt dann doch noch an den Autobauer. Bund und Länder erwägen eine Staasbeteiligung in Rüsselsheim. Nachdem wir nun also mit 90.000.000.000 Euro an der HRE hängen - das macht über 1.000 Euro pro Bürger - kommt wohl nun der nächste Geldschwall aus dem unerschöpflichen staatlichen Füllhorn. Natürlich müßte sich dann OPEL zunächst einmal von GM abspalten. Ob das funktioniert, und vorallem bezahlbar ist, wäre die nächste Frage. Natürlich müssen 70.000 Arbeitsplätze irgendwie gerettet werden. Schließlich haben die Damen und Herren Bänker ja auch einiges bekommen. Ob das aber eine Verstaatlichung sein muss, bleibt einmal dahingestellt. Wie soll das eigentlich finanziert werden? Hier werden doch Steuergelder verplant und ausgegeben, die noch gar nicht eingenommen sind. Steuergelder, die dafür benutzt werden die unerträgliche Gier und die damit verbundenen Fehler großer Konzerne auszubügeln. Gelder, die beispielsweise ebenso dringend für den Gesundheits- und Pflegebereich gebraucht werden. Von der Bildung mal ganz zu schweigen.
jetzt zieht sich ein heftiger Streit durch alle Parteien, wie und ob man OPEL helfen soll. In einem Superwahljahr macht das natürlich auch Sinn. 70.000 Arbeiter und Angestellte dürfen schließlich auch wählen...
jetzt zieht sich ein heftiger Streit durch alle Parteien, wie und ob man OPEL helfen soll. In einem Superwahljahr macht das natürlich auch Sinn. 70.000 Arbeiter und Angestellte dürfen schließlich auch wählen...
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