Die Kälte im öffentlich-rechtlichen
Das es in den letzten Tagen ziemlich kalt war, hat wohl jeder mitbekommen. So ist das nun einmal im Winter. Das eine derartige Kälte auch ein Gesprächsthema sein kann, ist auch klar. Es eignet sich zumindest als unverfängliche Einleitung, ähnlich dem "Wie gehts?", quasi "Kalt heute!". Das man damit eine oder mehrere Sondersendungen in der ARD bestreitet ist doch aber reichlich übertrieben. Zur besten Sendezeit, nach der Tagesschau kamen Reporter aus der ganzen Republik zu Wort um Meldungen und Geschichten zu verbreiten, die auf der Skala des Spektakulären kaum noch sichtbar waren. Das ganze hatte das Niveau einer "rufmichsofortan!"-Sendung auf Tele 5. Und das finanziert mit unseren Gebühren. Große Klasse! Gibt es nichts inhaltlich wichtigeres für einen Brennpunkt, als irgendwelche Schwachköpfe, die ihre Autos nicht anbekommen? Wirtschaftskrise, Bankenkrise, Politikkrise, Gazakri(ieg)se! Und das Ganze auch noch in einer unerträglich pseudobedeutungsschwangeren Art: "Wir schalten später noch einmal vor Ort zu unseren Außenreportern, wenn sich etwas Neues tut". Gemeint war die Tatsache, dass die Temperatur fiel...
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