Das Jahr 2008 - Tops und Flops - Teil 1

Veröffentlicht auf von Dirk Würtz

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und überall erscheinen die üblichen Jahresrückblicke. Das nehme ich einmal zum Anlaß, meinen ganz eigenen Jahresrückblick zu erstellen. Um es einfacher zu gestalten, aufgeteilt in Tops und Flops in verschiedenen Kategorien:

Personen die gefloppt sind, komische Dinge gemacht haben, oder einfach nur nerven (Teil 1)

Sabine Bätzing, SPD, Drogenbeauftragte der Bundesregierung. Durch ihren missionarischen Übereifer, gepaart mit einer wohl stark ausgeprägten Profilierungssucht war diese Dame wirklich anstrengend. Ungekrönte Meisterin im "fordern und umgehend zurücknehmen". Bleiben die Umfragewerte der SPD auch im kommenden Jahr so wie sie jetzt sind, ist Frau Bätzing nach der nächsten Bundestagswahl Geschichte. Den Einzug in den Bundestag wird sie dann wohl kaum schaffen. Die Hoffnung stirbt zuletzt...





Andrea Ypsilanti, SPD, beinahe Ministerpräsidentin in Hessen. Selten hat es jemand in der Politik geschaftt, sich derartig selbst zu demontieren und seiner Partei zu schaden wie sie. Dagegen war Scharping und seine Gräfin eine Lapalie. Es wurde interpretiert, gelogen und gedreht was das Zeug hielt. Mit fast schon autistischen Zügen hat sie die Macht für sich beansprucht. Zeichnet sich durch hohes Demokratieverständnis aus: "Wahlzettel müssen mit dem Handy fotografiert werden"... Was bleibt von ihr übrig? Wenig, ausser das Koch weiter Hessen regiert.



Lance Armstrong, Radrennfahrer. Der Rekordgewinner der Tour kündigte sein Comeback an. Verklagt alles und jeden, der ihn des Dopings bezichtigt. Kämpft öffentlich für/gegen den Krebs und schadet doch einfach nur allen. Dem Sport und denen für deren Sache er sich einsetzt. Mein persönlicher "Unglaubwürdigkeitsdauerpreisabogewinner"





Dr. Roger Kusch, ehemaliger unehrenhaft entlassener Justizsenator in Hamburg und Chef des Dr. Roger Kusch Sterbehilfe e.V. Nicht das ich grundsätzlich gegen Sterbehilfe wäre, aber dieser Herr macht ein Geschäft daraus. Auch wenn er das versucht zu bestreiten hat die ganze Sache doch einen wirklich sehr unangenehmen Beigeschmack. Letzlich hat ihn Michel Friedmann in seiner Sendung doch gänzlich entlarvt und überführt. Wer mit dem Tod Geschäfte macht hat keine Moral!




Johannes B. Kerner, ZDF-Allzweckwaffe. Ob Sport, ob Talk-Show, oder Gala medial dauerpräsent. Immer nett, immer freundlich und immer inhaltslos. Jettet von Peking nach Deutschland um ein Fußballspiel zu moderieren. Da frage ich mich, ob es in einem durch Gebühren finanziertem Sender keine Alternativen gibt. JBK steht stellvertretend für eine ganze Generation von Moderatoren, auf die ich gerne verzichten könnte.

Veröffentlicht in kein Wein

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Biene 12/27/2008 14:29

Ich bin ganz bei dir - insbesondere betreffend die beiden Damen. Der einen fehlt's an Fachkompetenz, der anderen an Augenmaß und einem kleinen bisschen Sinn für kluge Strategien. Wenn man sich mit den Voraussetzungen dann noch blonde Referent(inn)en an die Seite stellt, dann wird das so'was wie in diesem Jahr!

Ich denke gerade über meine Tops nach. Mmmhh, schwierig...... Na, auf rund 750 km fallen mir bestimmt ein paar ein..........HOFFENTLICH!!!!