Frau Bätzing und die Weinsteuer

Veröffentlicht auf von Dirk Würtz

Vergangenen Samstag forderte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, Alkohol deutlich zu verteuern. Eine höhere Steuer müsse her, um den Alkoholkonsum in Deutschland deutlich zu verringern. Alkohol sei in Deutschland zu leicht verfügbar, meine die SPD-Politikerin. Da war dann die Katze endlich aus dem Sack. Alles was sie seit Monaten zu diesem Thema von sich gegeben hatte, schien einfach nur die Vorbereitung auf eine geplante Steuererhöhung zu sein. Irgendwas muss ja jetzt auch her, nachdem das Verfassungsgericht die Pendlerpauschale gekippt hatte. Kurz danach ruderte sie wieder zurück, und behauptete eigentlich keine Steuererhöhungen geplant zu haben. Alles also wie immer. Die Bätzing posaunt etwas hinaus, um es postwendend wieder zurückzunehmen. Langsam aber sicher nervt diese Frau. Natürlich muss sie sich als Politikerin irgendwie profilieren, aber das was sie da macht geht langsam zu weit. Insbesondere wenn sie auch noch auffordert an Weihnachten auf den Konsum von Alkohol zu verzichten. Da kommt sie mir dann vor, wie eine übereifrige Missionarin mit fast schon inquisitorischen Zügen. Nachgerade lächerlich ist das. Zumal sie ja selbst auf ihrer homepage für den Wein ihrer Region wirbt. Die Frau gehört weg und basta!

Veröffentlicht in Wein und Politik

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Biene 12/22/2008 10:06

Das Gute ist, dass Prognosen zur Umsetzung von Ideen und Projekten Frau Bätzings mit guter Treffsicherheit abgegeben werden können: Wird sowieso nichts! Da kann man sich viel Aufregung und Nerven ersparen, ihre Einfälle mit einem müden Schulterzucken kommentieren und die (zum Jahresende hin ohnehin langsam ausgehende) Energie in Sinnvolles investieren.