Meldung des Tages

Veröffentlicht auf von Dirk Würtz

Wirtschaftsweiser Bofinger fordert Verstaatlichung von Opel. 
Die Wirtschaftskrise zieht immer größere Kreise. Nach den Banken trifft es verstärkt nunmehr die Autobauer. Das ist nichts wirklich neues, und war ja schon seit Wochen abzusehen und nachzulesen. OPEL hat es da aber wohl am heftigsten erwischt. Nachdem die Bitte um eine Multimillionenbürgschaft nun landauf und landab diskutiert wurde, kommt  heute der Vorschlag den ganzen Laden zu verstaatlichen. Grundsätzlich denke ich, sollte alles getan werden um die ca. 70.000 Arbeitsplätze von OPEL in Deutschland zu sichern. Aber OPEL als Staatsbetrieb??? Das hat ja eine völlig andere Dimension, die sich mir nicht wirklich erschließt. Warum sollte dass der Staat denn tun? Was wäre der Vorteil für den Steuerzahler? Vielleicht kann mir das mal einer erklären. Im Übrigen hat sich der Mutterkonzern GM doch in den vergangenen Jahren wie alle anderen Heuschrecken aufgeführt. Es wurde gerafft was ging, ohne Rücksicht auf Verluste. Letzere werden dann jetzt ganz bequem in Rüsselsheim verbucht. Die rechnung zahlt der deutsche Staat - die Steuerzahler. So kann das eigentlich nicht gehen. Langsam aber sicher entsteht bei mir der Eindruck, dass dieses Erwachsenenspiel "Marktwirtschaft" in den vergangenen Jahren ohne jegliche Spielregeln gespielt wurde. Wenn was schiefgeht, macht ja nichts, irgendeiner hilft schon...

Veröffentlicht in kein Wein

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