Wir brauchen eine Revolution!

Veröffentlicht auf von Dirk Würtz

Darüber wurde ich mir in den vergangenen Tagen immer sicherer. Nach all den Geschehnissen glaubte ich, ist das der einzige Weg. Bankenkrise, drohende Rezession, merkwürdige Aktiengeschäfte, Politiker die nur an sich denken, immer größere Belastungen für den Steuerzahler, angeblich kein guter Wein unter fünf Euro. Ideale Voraussetzungen um endlich einmal aufzubegehren und etwas zu verändern. Und da einem ja auf normalen Wege keiner zuhört, geschweige denn Ernst nimmt wäre eine Revolution doch etwas feines...Vielleicht habe ich im Herbst auch nur zu viel gearbeitet, die Gärgase meinen Verstand getrübt. Auch möglich.
Jetzt habe ich aber gerade ein nettes Gespräch hier im Hof geführt. Das Ergebnis ist ein neuer Aspekt. Ich glaube ich will gar keine Revolution, sondern nur ein "kleine" Veränderung in unserem Staatswesen. Hier habe ich sie gefunden. Ich erinnere mich auch noch dunkel, einmal etwas darüber gelernt zu haben.Gefällt mir ganz gut, bis auf die Sache mit den Beamten und der Folter..
Ernsthaft: Man müßte das Ganze etwas modernisieren, dann wäre das gar nicht schlecht. Bräuchten wir nur noch einen Monarchen. Vorschläge?

Veröffentlicht in kein Wein

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hans 10/30/2008 20:47

also der friedrich franz hat nicht bis 1871 gelebt ...
nur bis 1817 ....
sorry für den vertippser

hans 10/30/2008 20:44

ach könnte man nur den lieben Leopold III, Friedrich Franz Fürst und Herzog von Anhalt-Sachsen (1740-1871) ins leben zurückrufen...

hätt nichts dagegen!!!!

alternativ wäre vielleicht die volkswirtschaft von buthan im himalaya ganz interessant. statt 'bruttosozialprodukt' (was ja heute wohl eher das bankrottozockerprodukt genannt werden sollte) gibt es da ein
'bruttosozialglück' als wichtigsten volkswirtschaftlichen bezugspunkt.
ganz vernünftige wissenschaftler haben das konstrukt als durchaus akzeptabel und funktionsfähig eingestuft.

bei dem wort 'bankrott' fällt mir auf, dass es vielleicht auch was mit
dem wort 'bank' zu tun haben kann ....

prost

Biene 10/29/2008 16:58

Der Ansatz ist durchaus einiger Überlegungen wert. Die Frage ist nur: Kann es überhaupt einen ausreichend vernünftigen und weisen Menschen geben, der im Sinne der Schöpfung (und da müssen wir wohl über unseren verständlichen, irdischen, zeitlich begrenzten, menschlichen, eng gesteckten Egoismus hinaus blicken) die Geschicke in unserem Lande lenkt? So, und hier fängt die große Philosophie an, die ganze Bibliotheken füllt, nicht in einen eben schnell dahin gehauchten Kommentar passt und mich bis dahin führt, dass ich mich einfach dem Chaos hingeben muss (was meinem Mitgestaltungsbedürfnis aufs heftigste widerstrebt).

Wie dem auch sei, in einem gebe ich dir auf jeden Fall recht: Nicht noch mehr Beamte............................bloß nicht!!!!!