Secco-Skandal

Veröffentlicht auf von Dirk Würtz

Seit Jahren gibt es einen immer stärker werdenden Trend in Deutschland. Secco. Wein mit Kohlensäure versetzt, ähnlich dem Prosecco. Diese Ähnlichkeit ist wohl auch der Grund, warum sich das Zeug so gut verkaufen läßt. Ich persönlich mag es ehrlich gesagt nicht besonders. Der Grund warum Secco bei den Produzenten so beliebt ist, ist relativ einfach: Secco unterliegt aufgrund des niedrigeren Drucks (max. 2,5 bar) nicht der Schaumweinsteuer. Eine der ältesten Steuern die wir hier im Lande haben, eingeführt zur Finanzierung der deutschen Kriegsflotte. Recht happig mit 1,02 Euro pro 0,75 Liter Flasche. Secco schmeckt allerdings oftmals ziemlich fade, wenn er nicht genug Kohlensäure hat. Was liegt also näher, als etwas mehr Kohlensäure zuzugeben. Fertig ist der beinahe Sekt ohne Steuer, aber mit Skandal.

Veröffentlicht in Wein und Politik

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