Portugieser

Veröffentlicht auf von Dirk Würtz

"Der Portugieser gilt als unkomplizierter, süffiger und frischer Schoppenwein. Ohne allzu viel Tannin ist er schon im Frühjahr trinkbar". So beginnt auf der Seite des Deutschen Weininstitut die Informationen und Erklärungen zum Thema Portugieser. So weit so gut. Klingt nicht wirklich erbaulich. Ehrlich gesagt hat mich das Thema Portugieser in den letzten Jahren auch nicht wirklich interessiert. Mittlerweile hat sich das etwas geändert. Ich  stelle immer öfter fest, dass nicht jeder Konsument meine Liebe zu Pinot Noir teilt. Ich kann das auch manchmal nachvollziehen, selten verstehen. Für mich bedeutet das allerdings, dass wir einen Partner zum Pinot brauchen. Ähnlich wie wir den Silvaner als Partner zum Riesling etabliert haben. Wie es der Zufall so will, gibt es in diesem Jahr die Möglichkeit das Ganze einmal auszuprobieren. So werden wir also 2008 hier in Gau-Odernheim das Thema Portugieser angehen. Ein Versuch, das gebe ich zu, fehlt mir doch völlig die Erfahrung mit dieser Rebsorte. Ich werde versuchen, von jetzt an dieses Projekt hier zu dokumentieren. Nun, quasi in den letzten sechs Wochen, wird es ja auch wirklich interessant.

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Thomas Pfaffmann 08/13/2008 19:19

Hi Dirk!

Wir haben einen 1931 gepflanzten, wurzelechten Portugieser. Im Jahr 2006 konnten wir nach Pachtübernahme unsere ersten Trauben ernten. 13,5%, 0,2g Zucker und 6,0g Säure. Geiler Wein der bisher blind immer für ein Pinot gehalten wurde. http://www.wageck-pfaffmann.de/HW1931.htm Gruß aus der Pfalz
Thomas

Dirk Würtz 08/14/2008 11:27


Das klingt doch gut und macht Mut sich mehr um die Sache zu kümmern.