Nach diesen aufregenden Tagen in der virtuellen Welt habe ich gestern Abend einen Ausflug in die reale(?) Welt der Fernsehunterhaltung gewagt. Wo bin ich hängengeblieben? Natürlich bei Deutschland
sucht den Superstar, DSDS. Böse Zungen könnten jetzt natürlich behaupten, das passt zu meiner Vorliebe für Colaschoppen und zeigt meinen wahren Intelekt. Nur zu, damit kann ich gut leben. Ich habe
es mir also gemütlich gemacht und mir in Ruhe diese Sendung angeschaut. Es war in der Tat alles andere als langweilig. Das fand übrigens auch der
SPIEGEL Da stand eine etwas kräftigere junge Dame im kurzen roten Kostüm auf der Bühne und hat Marianne Rosenbergs Kulthit "Er
gehört zu mir" geschmettert. Ich dachte ich höre und sehe nicht richtig. Deutscher Schlager zur besten Sendezeit in einem jugendlichen Format und das auch noch auf einem Privatsender. Alles Dinge,
die so gar nicht zusammenpassen wollen. Mir hat es gefallen. Ich mag Schlager, und den sowieso - ja,ja, ich weiss, passt zu Colaschoppen, Lindenstrasse "undwasweissichnichtnochalles". Dann kam
eine junge Dame mit einer Harfe auf die Bühne und hat Duffys "Merci" in einer Art und Weise vorgetragen, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte. Das war derartig beeindruckend, dass ich mir
glatt eine CD davon kaufen würde, wenn es sie denn gäbe. Der absloute Höhepunkt war aber dieser unglaubliche Typ im silbernen Anzug. Holger Göpfert. Er sang "Great Pretender" von dem
Übermensch Mercury. Während seines Vortrages sprang er auf der Bühne derartig rum, dass Rumpelstilzchen freiwillig in Deckung gegangen wäre und hat dabei auch noch richtig gut gesungen.
Ein wenig erinnert er an diesen Paul Potts, der mit seiner Arie die Menschen in England (und dank der Telekom auch noch den Rest der Welt) mitriß und begeisterte. Einziger Unterschied: Potts fuhr
auf der Mitleidsschiene, Göpfert ist lustig und unterhaltsam. Und genau das war auch die gesamte Sendung: lustig und unterhaltsam. Nur die Ergebnisse habe ich leider verpasst. Die habe ich mir dann
erst heute im Netz angesehen und war doch sehr beruhigt. Die unzähligen Menschen die bei DSDS gestern angerufen haben, haben meine drei Lieblinge durchgewunken. Das will doch mal was heißen!
Ach ja, beinahe hätte ich es vergessen... Da war ja auch einer aus Rheinhessen dabei. Ein singender Friseur aus Worms. der kam auch weiter!
von Dirk Würtz
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So, nun ist also alles vorbei. Die Diskussionsrunde auf der Cebit und natürlich die Twitterverkostung. Zeit also für ein kurzes Fazit. Die Diskussionsrunde war, wie ich bereits berichtet
hatte, ganz in Ordnung. Wenngleich kaum diskutiert wurde. Es war mehr eine Art Vorstellungsrunde. Die gestrige Twitter Verkostung war sehr amüsant. Total chaotisch, was auch nicht anders zu
erwarten war. Zunächst muss ich einmal anmerken, dass 20 Minuten für drei Weine reichlich wenig Zeit ist. Dementsprechend, war das Ganze eher eine "Jagdprobe". Es ging Knall auf Fall von einem Wein
zum nächsten. Technische Schwierigkeiten auf der Cebit sorgten dafür, dass die Teilnehmer vor Ort keinen Internetzugang hatten, was die Sache quasi ad absurdum führte. Marlene Duffy vom
bottleplot hat als Moderatorin die Sache allerdings genial gerettet und wieder einmal ihr enormes Talent bewiesen. Der absolute Lacher Höhepunkt war für mich
allerdings der Moment, an dem die gesamte Mannschaft auf der Bühne in Hannover Cola in den Wein geschüttet hat. Cola-Schoppen auf der Cebit. Das war schon großes Kino. Natürlich fanden das einige
"Weinexperten" überhaupt nicht lustig. Geradezu skandalös. Denen kann ich nur zurufen: Nehmt das doch alles nicht so
bierweinernst. Es geht auch
um den Spaß und darum den Leuten zu zeigen, dass wir Weinfreaks ganz normale Menschen sind, die auch mal über sich selbst lachen können. Einer meinte gar, dass er absolut nicht verstehen könne, wie
ein Weinmacher die Leute dazu auffordern kann Cola in seinen Wein zu schütten. Was soll ich dazu sagen? Am Besten nichts!
Ernsthaft: Dafür, dass diese Twitter Verkostung zum ersten Mal stattgefunden hat, war sie ganz gelungen. Das Ganze ist ausbaufähig und hat sicherlich auch eine Zukunft. Dann natürlich auch ohne
Cola und ganz seriös.
von Dirk Würtz
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Französische Gesundheitsministerin
verbietet aus Versehen Weinproben. Das wäre doch auch was für Frau Bätzing...
von Dirk Würtz
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Mein allerliebster Bloggerkollege, der UUUUUltes, hat einen neuen blog.
Anschauen!
von Dirk Würtz
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Für alle, die es gestern nicht gesehen haben, hier das Weinpanel von der Cebit. Dauert ziemlich lange. Ich bin ganz am Ende...
Alles in Allem war der kleine Ausflug auf die Cebit recht interessant. Auf der Bühne wurde zwar kaum diskutiert, sondern eher nur vorgestellt, aber das war ganz interessant. Insbesondere für mich,
da ich doch einige neue Dinge gelernt habe. Beispielsweise den "Share of Buzz". Vereinfacht ausgedrückt, zeit dieser Share of Buzz, wie präsent ein Thema oder ein Begriff im Netzt ist. Ich habe
nicht schlecht gestaunt, als der "SOB" zum Thema deutscher Wein und deren Produzenten vorgestellt wurde. Da war der Name "Würtz" mit um die 40 Prozent einsamer Spitzenreiter, vor so großen Namen
wie "Loosen, Weil und Haag". Allein, was mach ich nur damit???
Noch mehr Infos hier beim
Ultes,
der Weinakademie,
dem drinktank und
vivavino.
von Dirk Würtz
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Unter diesem Titel berichtet heute sogar
Spiegel online über unsere Cebit Verkostung. Soll noch mal einer sagen, das ist alles
nur Kokolores. Ich für meinen Teil freue mich riesig auf diese Veranstaltung.
Morgen findet um 16:10 Uhr die erste Wein-Veranstaltung auf der Cebit statt. Eine Diskussionsrunde zum Thema "Wein im web 2.0", mit diversen Teilnehmern. Ich werde auch dabei sein. Das Ganze wird
natürlich live ins Netz übertragen. Wer Lust hat, kann hier mitschauen:
www.zaplive.tv/cebit
von Dirk Würtz
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Hier ist die nahezu perfekte erklärung was twitter ist und kann. Tausend Dank an die Nahe!
von Dirk Würtz
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So langsam aber sicher ist es einmal an der Zeit, einige ganz grundsätzliche Gedanken zum Thema "Wein im web 2.0" zu formulieren. Ein Auslöser hierfür ist natürlich
die soeben gestartete cebit und die Aktivitäten die zu diesem Thema stattfinden werden. Ein weitere Auslöser sind die unzähligen Gespräche und Diskussionen die ich in den
letzten Tagen zu diesem Thema geführt habe. Gespräche mit Interessierten, Kunden und natürlich auch Kollegen. Dabei habe ich festgestellt, dass es eine große Skepsis gegenüber diesen Themen gibt.
Insbesondere was das bloggen und das mikrobloggen (twittern) anbelangt. Es hat den Anschein, als ob all diese Dinge entweder nicht ernst genommen oder einfach nur
belächelt werden. Ich frage mich warum. Einerseits kann ich feststellen, dass es die reine Unkenntnis ist. Die Tatsache, dass keiner weiss was mikroblogging ist, die wenigsten es
vernünftig erklären können, geschweige denn nutzen. Zum Anderen ist es die traditionelle Skepsis gegenüber allem Neuen. Das ist ein wenig schade, und eigentlich dachte ich, dass diese Zeiten
lange vorbei sind. Der PC, das Internet gehören längst zum Alltag. Das sich das Ganze weiterentwickelt ist doch klar und auch ganz normal. Warum also diese Angst. Vor zehn Jahren war das ähnlich:
"Hast Du schon eine homepage? Nein, brauche ich nicht" Und heute? Eine normale Homepage ist Standard. Aber leider dann doch schon irgendwie überholt. Genauso wird es mit dem
bloggen und dem mikroblogging sein. In drei Jahren ist das ein Standard. Wahrscheinlich ein schon längst überholter. Ganz besonders wundert mich die Einstellung der
Kollegen zu diesen Themen. Was macht es denn für einen Sinn in irgendeiner Fachzeitschrift einen Wein besprochen zu bekommen? Liest das jemand und falls ja, wer kommt denn von den Lesern und
kauft auch tatsächlich Wein? Hand aufs Herz und ehrlich sein: So gut wie niemand. Und wenn ein potenzieller Kunde kommt, will der auch erst einmal gehalten werden. Im Netz passiert nichts
anderes. Ein Wein wird besprochen, die Besprechung WIRD gelesen, und im besten Fall kommt der Kunde und kauft. Also wo ist das Problem? Die Kommunikationsmittel ändern sich nun einmal. Davor kann
und darf man nicht die Augen verschließen. Der Niedergang der Printmedien in den vergangenen Monaten ist doch bereits ein deutliches Signal. Wenn sich das web 2.0 endgültig(und
hoffentlich) zum "Mitmachnetz" ändert, dann wird die Welt ganz anders aussehen. Und wenn es einige Blogger und Twitterer einmal schaffen sollten eine gemeinsame
Plattform aufzubauen, echte Synergieeffekte zu schaffen, dann wird es noch viel spannender. So viel ist sicher!
Natürlich ist und bleibt Wein ein ganz reales, schmeckbares und genießbares Erlebnis. Ein Erlebnis, dass man im besten Fall mit Freunden und Bekannten ganz persönlich teilt. Aber warum denn nicht
auch mit den Freunden in der virtuellen Welt. Die ist mindestens genauso lebendig!
von Dirk Würtz
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Jetzt entdecken auch die großen und bekannten
Schriftsteller das twittern.
von Dirk Würtz
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veröffentlicht in: Meldung des Tages
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Heute habe ich ausführlich und in Ruhe weitere Weine aus dem Jahrgang 2008 verkostet. Dieses Jahr ist tatsächlich so ganz anders als die letzten Jahre. Die Weine haben Säure, und zwar kräftig. Was
auch noch auffällt ist die Tatsache, dass sie sehr mineralisch sind. In der frucht eher zurückhaltend. Müller-Thurgau und Weißburgunder sind für mich die Gewinner des Jahres. Beim Riesling wird man
noch abwarten müssen. Der braucht in diesem Jahr viel Zeit und viel Geduld.
von Dirk Würtz
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